Eine Festbrennweite zu besitzen ist sicherlich nie verkehrt, bietet sie gegenüber einem
Objektiv mit variabler Brennweite doch i.d.R. deutlich bessere Abbildungseigenschaften. So
auch die 28mm Festbrennweite von Minolta. Von dieser gibt es eine noch lichtstärkere
Variante (28mm/2.0), welche aber selbst gebraucht nicht preiswert zu bekommen ist.
Grund der Anschaffung war ein gutes Weitwinkelobjektiv für meine analoge Dynax 5 und
eine im unteren Normalbereich platzierte Brennweite (KB-42mm) an der Dynax 7D. Die vorerst endgültige untere
Festbrennweitengrenze soll noch ein Minolta AF 20mm/2.8 bilden, welches sich bei
Gelegenheit hoffentlich günstig erwerben läßt.
Bereits durch einmaliges Abblenden des Minolta AF 28/2.8 auf F3.5 wird die Schärfe sichtbar angehoben. Um ohne
störende Vignettierung aufzunehmen muß ein bis zweimal (F4.0) abgeblendet werden. Zwar
keine Spitzenwerte, aber dennoch eine gute Leistung. Die tonnenförmige Verzeichnung ist
minimal, der Schärfeabfall an den Rändern ebenso.
Die nachfolgenden Bilder wurden nicht nachgeschärft. Falls als Quelle eine JPEG-Aufnahme angegeben wird, so entstand dieses Bild mit der kameraseitigen Schärfeeinstellung "0".
Aufgrund des sehr günstigen Preises von ca. 49 EUR (gebraucht) ist dieses Objektiv ein kleiner Geheimtip für all diejenigen, welche für ihre digitale Dynax oder Maxxum SLR noch eine Festbrennweite im unteren Normalbrennweitenbereich suchen. Die Abbildungsqualität ist sehr gut, die Vignettierung ab Blende 4.0 nicht mehr relevant.
Was am Objektiv gefiel...
... und was nicht:
| © 2005 Torsten Mann, Pfingstbrunnenstr. 10, 65760 Eschborn. | Letzte Aktualisierung: 14.09.2008 |